
Individuell geplant, technisch anspruchsvoll umgesetzt
Individuell geplant, technisch anspruchsvoll umgesetzt
Die Weiss Umwelttechnik GmbH ist ein international tätiger Technologieführer im Bereich Umweltsimulationsanlagen und Wärmetechnik – mit jahrzehntelanger Erfahrung, kontinuierlichem Wachstum und einer Ausrichtung auf Innovation und Qualität. Mit dem sukzessiven Standortausbau des Firmengeländes in Reiskirchen-Lindenstruth bei Gießen entstand eine industriell genutzte Freiraumstruktur, die Maßstäbe setzt – technisch, funktional und gestalterisch.
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Die Herausforderung: unterschiedlichste Anforderungen aus Forschung, Entwicklung, Logistik und Produktion in eine hochfunktionale, aber auch visuell überzeugende Außenraumgestaltung zu übersetzen. Entstanden ist ein Ensemble aus leistungsfähigen Erschließungsflächen und qualitätsvollen Aufenthaltsräumen – unter hohem technischem Anspruch geplant und auf individuelle betriebliche Abläufe abgestimmt. Zwischen 2017 und 2021 übernahmen wir im Auftrag des Unternehmens die Planung und Umsetzung der Freianlagen, Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke und der technischen Ausrüstung für verschiedene Teilprojekte.
Projektverlauf in Etappen: Von der Mobilität bis zur Logistik
Projektverlauf in Etappen: Von der Mobilität bis zur Logistik
Den Auftakt bildete der Neubau von Parkflächen für unterschiedliche Mobilitätsarten – darunter großzügige Stellplätze für Mitarbeitende und Besuchende, Ladesäulen für E-Fahrzeuge sowie Fahrradabstellanlagen. Ziel war eine klare Strukturierung des ruhenden Verkehrs und eine hochwertige Gestaltung mit robusten Materialien.
Für den Neubau des Innovation Centers, einem Schulungszentrum in Form eines dreiteiligen Gebäudeensembles, sollte ein hochwertiger, repräsentativer Außenraum mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen werden, der die Innovationskraft des Unternehmens auch im Freiraum sichtbar macht. Die Integration dieses Baukörpers stellte höchste Anforderungen an die Freianlagenplanung: Aufgrund komplexer Leitungssysteme im Untergrund – unter anderem für Energie, Kommunikation, Gase und Löschwasser – waren umfangreiche tiefbautechnische Leistungen erforderlich.
Im Zuge der weiteren Expansion folgte eine großflächige Erdbaumaßnahme: Auf dem Gelände „Auf dem Stundenacker“ gestalteten wir die Topografie mithilfe massiver Bodenbewegungen komplett neu – mit Höhenunterschieden von bis zu 18 Metern. Dabei bewegten wir rund 70.000 m³ Boden, um zwei neue terrassierte Ebenen zu schaffen. Diese bildeten die Grundlage für den anschließenden Bau einer neuen Logistikhalle und ermöglichten gleichzeitig ein zukunftsfähiges Regenwassermanagement mit dezentraler Versickerung und Retention.
Aufbauend auf die neu modellierte Topografie planten und realisierten wir die Freianlagen rund um die neue Logistikhalle. Auch hier wurde jeder funktionale Aspekt sorgfältig abgestimmt: mit klar getrennten Verkehrsflüssen, großzügigen LKW-Haltebuchten, Übergangsbereichen und Funktionsflächen für Anlieferung, Lagerung und Technik. Bei der Gestaltung orientierten wir uns an den betrieblichen Abläufen und an Anforderungen der Arbeitssicherheit.

Industrieinfrastruktur als individuelle Lösung
Diese vier Teilprojekte stehen exemplarisch für eine landschaftsarchitektonische Herangehensweise, die technisches Verständnis, räumliches Denken und gestalterischen Anspruch vereint. Unsere Planung reagiert auf komplexe innerbetriebliche Abläufe, dynamische Wachstumsprozesse und hohe Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Es zeigt: Auch industrielle Infrastruktur verdient Individualität – und beginnt bei der präzisen Anpassung an Gelände, Nutzung und Unternehmensidentität.
Im Auftrag von:

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